Das mittelalterliche Oppède-le-Vieux thront auf einem Felsvorsprung am Nordhang der Berge des petit Luberon. Das alte wiederbelebte Dorf ist sehenswert.
Im frühen 20. Jahrhundert wurde das alte Dorf Oppède für die Ansiedlung in der Ebene aufgegeben.
Die Wiederbelebung und Renovierung der ehemaligen Häuser von Oppède-le-Vieux fand nach dem 2. Weltkrieg statt.
Vor dem Dorf wurde ein Parkplatz angelegt.
Zufuß erreicht man über 15 rollstuhlgeeignete Terrassen der Gärten Jardins Sainte-Cécile in 10 Minuten Oppède-le-Vieux.
Die gärtnerisch gestalteten Terrassen von Sainte-Cécile sind mit diversen Kräuterpflanzen, Sträuchern und Bäumen des Luberon bepflanzt.
Der Dorfplatz von Oppède-le-Vieux wird von einem Haus mit Glockenturm und schmiedeeisernen Campanile dominiert. Ein kleines Restaurant mit Garten lädt zum Genuß von Speisen und Getränken ein.
Oppède-le-Vieux besitzt Reste einer alten Befestigungsanlage von der ein Turm am Rande eines Abgrunds steht.
Schöne Renaissancegebäude (15. und 16. Jahrhundert) säumen die mit Kieseln gepflasterten Gassen, sogenannten Rues caladées. Beeindruckend sind ein Kreuzstockfenster und ein schön renoviertes gotisches Fenster mit Arkadenbögen auf drei Säulen.
Die Kapelle Chapelle des Pénitents blancs steht am Aufgang zur Kirche Église Notre-Dame-d'Aliydon. Am Aufgang zur Kirche Notre-Dame-d'Alydon steht ein romanisches Kreuz.
Kirche Notre-Dame-d'Alydon - Burg Château d'Oppède (Forteresse)
Die romanische Kirche Notre-Dame-d'Alydon (auch Notre-Dame Dalidon genannt) stammt vermutlich aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und ist eine Sehenswürdigkeit. Der sechsseitige Glockenturm wurde bis 1501 erbaut. Seit 1546 ist Notre-Dame-d'Alydon eine Stiftskirche (Collégiale). Die Kirche wurde 1592 umgebaut, erhielt einen dreiseitigen Chor und wurde mit gotischen Elementen versehen.
Die dreijochige Kirche ist von sechs Kapellen umgeben. Der achteckige Chor hat eine siebte Kapelle. Das Gebäude wird durch acht Strebepfeiler verstärkt, die das halbkreisförmige Gewölbe des Kirchenschiffs aus dem 17. Jahrhundert tragen. Die Kirche Notre-Dame-d'Alydon wird seit dem Jahr 2000 aufwendig restauriert.
Im Kirchenschiff befindet sich die Kapelle Notre-Dame de Rosaire mit dem restaurierten Gemälde "Remise du Rosaire à Saint Dominique et Sainte Catherine de Sienne". Das restaurierte Altarbild aus vergoldetem Holz und bemaltem Rahmen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der neue barocke Altar wurde aus einem massiven Stein hergestellt.
Die Kirche kann vom 1. April bis 30. November besichtigt werden. Sie ist montags bis freitags von 13 Uhr bis 17.30 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr geöfnet.
Vom Vorplatz der Kirche Notre-Dame-d'Alydon blickt man auf die Cévennen, die Voralpen und den Berg Mont Ventoux.
Von der mittelalterlichen befestigten Burg Château d'Oppède, auch unter Forteresse Oppède-le-Vieux bekannt, stehen nur noch einige Mauern. Die Burg wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die Burg wird restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.
provenzalischer Markt (Marché provençal)
Ein provenzalischer Markt (Marché provençal) findet in Oppède vom 1. Juni bis 30. September jeden Samstag von 8 Uhr bis 13 Uhr in der Rue des Poulivets vor dem Rathaus und der Post statt. Ungefähr 10 Händler bieten Obst und Gemüse sowie lokale Produkte an. Markttage in der Provence