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Pléneuf-Val-André - Penthièvre Küste


Die Gemeinde Pléneuf-Val-André besteht aus den Ortsteilen Pléneuf, dem touristischen Seebad Val-André und dem Hafen Port Dahouët. Die Gemeinde liegt ca. 10 km von Erquy entfernt in der östlichen Bucht Baie de Saint-Brieuc an der Penthièvre-Küste. Diese befindet sich im historischen Land Pays de Saint-Brieuc im Département Côtes-d'Armor in der Bretagne.

Die maritime Seite von Pléneuf-Val-André umfasst die beiden Häfen Port de Dahouët und Port de Piégu sowie mehrere Strände. Im nautischen Zentrum der Häfen können Katamarane, Kajaks und Surfbretter ausgeliehen werden. Außerdem werden sportliche Ausbildungen angeboten.

PLéneuf-Val-Andrè - Promenade de la Digue

PLéneuf-Val-Andrè - Promenade de la Digue
Hafen Port de Piégu

Hafen Port de Piégu

Der 2,5 Kilometer lange Plage du Val-André mit seinem feinen Sand zählt zu den schönsten Stränden der Nordküste. Vom 15. Juni bis zum 15. September ist das Betreten aller Strände für Hunde verboten. Der Strand wird durch einen Damm geschützt, auf dem sich die zum Flanieren einladende Promenade de la Digue befindet.

Sie führt vom Hafen Port de Piegau bis zur Landzunge Pointe de la Guette. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Bucht Baie de Saint-Brieuc und auf Erquy.

Der riesige Strand Plage des Vallées wird von einem Golfplatz überragt und erstreckt sich bis nach Erquy an der Émeraude Küste (Côte Émersude), die auch Smaragdküste genannt wird.

Das Seebad Val-André entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch den progressiven Bau von Villen entlang einer 2,5 Kilometer langen Hauptstraße, die sich etwa 50 Meter hinter dem Deich erstreckt. Im Zentrum von Val-André befinden sich zahlreiche Geschäfte, Bars, Restaurants, ein Spielcasino, ein Theater sowie Tennisplätze.

Villen an der Promenade de la Digue

Villen an der Promenade de la Digue
Landzunge Pointe de la Guette

Landzunge Pointe de la Guette

Jedes Jahr im August finden auf den Tennisplätzen
internationale Turniere statt.

Die Église Saint-Pierre-et-Saint-Paul wurde zwischen 1889 und 1897 im Dorf Pléneuf in Form eines lateinischen Kreuzes errichtet. Während das Gewölbe des Kirchenschiffs im Stil der bretonischen Neugotik errichtet wurde, entstanden die Kapitelle des Kirchenschiffs und der runde Chor im Stil der Neoromanik.

Das Kirchenschiff und die beiden sechsjochigen Seitenschiffe münden in ein Querschiff mit rundem Chor. Der Kirchturm besteht aus einem Verandaturm, der von zwei kleineren Kirchtürmen flankiert wird. Seine Spitze wird von einem polygonalen Pfeil gekrönt.

In der Kirche gibt es eine polychrome Holzpietà aus dem 16. Jahrhundert, eine Notre-Dame du Bon Retour und eine Jungfrau mit Kind, beide aus dem 18. Jahrhundert, zu bewundern. Diese drei Statuen gehören zu den wenigen Objekten, die aus der 1889 zerstörten Kirche gerettet wurden.

Die bunten Kirchenfenster des Eingangs zeigen die Heiligen Petrus und Paulus. Die Kirchenfenster des Kirchenschiffs beeindrucken mit Szenen aus dem Evangelium.

Kirche Église Saint-Pierre-et-Saint-Paul

Kirche Église Saint-Pierre-et-Saint-Paul
Kleine Insel Îlot du Verdelet

Kleine Insel Îlot du Verdelet

Vor der Landzunge Pointe de Pléneuf im Norden
von Pléneuf befindet sich die Insel Îlot du Verdelet.
Sie ist nur bei Ebbe zugänglich, wenn sich das Wasser
weit zurückzieht.

Die Pointe de Pléneuf und die dazugehörigen Klippen der Falaises de Château-Tanguy ragen bis zu 72 Meter steil aus der Bucht von Saint-Brieuc empor. Sie bieten spektakuläre Panoramablicke auf die vorgelagerte Gezeiteninsel Îlot du Verdelet und sind über den Küstenwanderweg GR 34 erschlossen.

Die Steilküste Falaises de Ville Pichard und der Zöllnerweg (Sentier des Douaniers, GR 34) verbinden die Pointe de Pléneuf mit dem Strand Plage des Vallées.

Pointe de Pléneuf

Pointe de Pléneuf
Steilküste Falaises de Ville

Steilküste Falaises de Ville

Der Hafen Port de Dahouët liegt geschützt in einer weiten Bucht hinter der Pointe de la Guette und hat eine schmale Einfahrt.

Am 1894 wiederhergestellten Oratorium Notre-Dame-de-la-Garde mit einer Statue der Jungfrau Maria beginnt ein schöner Fußweg. Er führt über den Quai des Terre-Neuvas an die Mündung des Bachs Flora, der durch eine Gezeitenmühle im Hafen von Dahouët ins Meer fließt.

Hafen - Oratorium und Port de Dahouët

Hafen - Oratorium und Port de Dahouët

Hinter dem Hafen Dahouët befindet sich im Étang de Dahouët ein Miniaturhafen (Port miniature), der zu bestimmten Zeiten Boote vermietet.

In der Nähe des Hafens Dahouët steht die Kapelle Chapelle de Dahouët. Sie wurde 1926 aus Granit auf einem Hügel mit Blick auf den Hafen von Dahouët und das Seebad Val-André erbaut.

Die rechteckige Kapelle verfügt über ein Kirchenschiff mit einer fünfseitigen Apsis. Die westliche Giebelwand wird von einem Glockenturm aus Beton gekrönt.

Jedes Jahr im August findet in der Kapelle eine Messe statt, der eine Prozession (Pardon) zum Oratorium folgt. Anschließend wird als Erinnerung an die im Meer gestorbenen Seeleute eine Krone ins Meer geworfen.

An der Penthièvre-Küste lohnt sich außerdem ein Besuch des beliebten Seebads Sables-d'Or-les-Pins.

Märkte in Pléneuf-Val-André


In Pléneuf-Val-André finden jede Woche drei Märkte statt. Ein Markt findet jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr auf dem Place de l'Amirauté in Val-André statt.

Dienstags findet von 8 bis 13 Uhr ein Markt auf den Plätzen Place de Nantois und Place de Lourmel in Pléneuf statt.

Samstags ist von 8 bis 13 Uhr ein Wochenmarkt in Dahouët auf dem Quai des Terre-Neuvas. Etwa 80 Händler bieten dort Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Wurstwaren, Käse, verschiedene eigene Produkte sowie Kleidung, Schuhe und Haushaltsartikel an. Märkte und Markttage anderer Orte