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  • Aberküste  von der Festung Bertheaume bis zur Ildut Bucht
    Als Aberküste (Côte des Abers wird ein rund 65 km langer Küstenabscnitt zwischen den Orten Plogonvellin und Plouescat bezeichnet. Eine Autorundfahrt entlang der Aberküste, die auch Küste der Legenden (Côte des Légendes) genannt wird, solltet ihr in eure Urlaubspläne einbeziehen. (Karte der Aberküste)


    Die Küste ist durch tiefe Mündungstrichter versunkener Bergtäler stark gegliedert. Die Buchten heißen in der Bretagne "Aber ". Die Aberküste besteht aus den Buchten Wrac'h (Aber Wrac'h), Benoit (Aber-Benoît) und aus Ildut (Aber Ildut), die bei Flut sehr eindrucksvoll sind. Um Enttäuschungen zu vermeiden, solltet ihr die Rundfahrt nicht bei Ebbe unternehmen.

    Die Festung von Bertheaume und die St. Mathieu Landzunge gehören beide zur Gemeinde Plougonvellin.

     
    Festung von Bertheaume (Fort de Bertheaume) Die Festung von Bertheaume steht auf einer kleinen felsigen Insel und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Sie ist bis zu 37 Meter hoch und erlaubt einen unverbaubaren Blick auf die Bucht von Brest (Rade de Brest).

    Ein Vorgängerbau wurde erstmals 1474 erwähnt und wurde wahrscheinlich 1558 zerstört. Vauban ließ hier eine Geschützstellung errichten, um die Bucht von Brest zu schützen. Der heutige Bau besitzt ein 13 Meter unter der Erde liegendes Pulverlager und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. 1990 kaufte die Gemeinde Plougonvellin die Festung und erschloß die Geschichte durch archäologische Funde. (Quelle Wikipedia) Die Festung ist in den Monaten Juli und August für Besucher geöffnet.

    Auf dem Festland befinden sich eine Freilichtbühne und ein Klettergarten.

    Saint-Mathieu Landzunge (Pointe de Saint-Mathieu)
    Die Landzunge Saint-Mathieu befindet sich in der Nähe von Le Conquet. Die Landzunge liegt auf einer 20 Meter hohen Klippenküste. Auf der St. Mathieu Landzunge lag im 14. Jahrhundert die bedeutende Stadt St. Mathieu, von der heute nur ein paar Häuser übrig geblieben sind. Die Pointe de St. Mathieu ist außerdem für die Ruinen einer Abteikirche, ihre schöne Lage und ihren Leuchtturm bekannt. 

    An der Spitze der Landzunge stehen eine Stele (Cénotaph) und ein kleines von Ludwig den 15. eingerichtetes Fort zum Gedenken an die Verschollen der Marineinfanteristen. Vom Aussichtspunkt Landzunge seht ihr die Bucht von Brest, die Presqu'ile (Halbinsel) Crozon, die Raz Landzunge (Pointe du Raz), die Inseln Sein, Molène und Oussant.

    Pointe St. Mathieu Fort an der St. Mathieu Landzunge


    Der 58 Meter hohe Leuchtturm (Phare de Saint-Mathieu) wurde 1835 in den Ruinen einer Benediktiner-Abtei gebaut. Eine Besichtigung ist möglich.
    163 Stufen führen auf den Turm, von dem ihr einen herrlichen Rundblick habt. Der Leuchtturm besitzt ein System von elektrischen Feuern mit einer Reichweite zwischen 55 und 60 Kilometern.

    Die Abtei Saint-Mathieu de Fine-Terre (Abbaye Saint-Mathieu de Fine-Terre) und die daneben stehende Kapelle Notre-Dame-de- Grâce (Chapelle Notre-Dame-de-Grâce) solltet ihr euch ansehen.

    Über Le Conquet fahrt ihr in Richtung Grève de Porsmoguer zur Corsen Landzunge. Obwohl sie schwer zu finden ist, lohnt die Suche.

    Corsen Landzunge (Pointe de Corsen)
    Die Spitze ist neben den Inseln von Ponant (Îles du Ponant) und Oussant (Îles d' Oussant) der westlichste Punkt Frankreichs. Sie gehört zur Gemeinde Plouarzel. Vor der Landzunge liegen zahlreiche kleinere Felsen im Wasser die Inseln Molène und Oussant (Île Molène) sind klar zu sehen. Die Landzunge wird als theoretische Grenze zwischen dem Ärmelkanal (La Manche) und dem Atlantik (Ocean Atlantique) gesehen.
    An der Corsen Landzunge steht ein Gedenkstein für die Marineopfer und ein Pfosten mit Entfernungstafeln zu Städten der Welt. Ein Weg führt an der Küste entlang. Bei Ebbe könnt ihr eine Treppe hinunter steigen, den Meeresgrund besichtigen und die Aussicht vom Strand genießen.

    Corsen Landzunge
     
      Küstenblick und Wanderweg
     
    die Treppe führt auf den Strand
     
      Miesmuscheln wachsen auf den Felsen
     
    Felsen ragen aus dem Meer
     
       im Hintergrund ist die Insel Molène zu erkennen
     
    die Insel Molène ist gut zu sehen

    Ildut Bucht (Aber Ildut)
    Sie ist die kleinste der drei Buchten im Land des Léon (Pays de Léon). Die Bucht wird von den Gezeiten beeinflusst. Der Küstenfluss Ildut überschwemmte das flache Tal und bildete diese Bucht. Die Bucht ist bekannt für ihre ehemaligem Produktionsstätten für Granit  und Kassiterit (Zinnstein, Nadelzinn(erz)). Bis zum 20. Jahrhundert gab es in der Nähe der Bucht (île de Melon, Kléguir) Steinbrüche, die Granitstein abbauten und verwerteten. (Quelle: Wikipedia.)

    Über Lanidut und Posporden erreicht ihr die die Felsen von Argenton und Portsall.

       Leos
       Restaurant-
       Tipp

    Leos Restauranttipp: Hostellerie de la Pointe Dt. Mathieu, Pougonvelin

       Hostellerie de la Pointe St. Mathieu, Plougonvellin( 2010)
       Tagesmenu 24 Euro, Menu du Terroir 31 Euro
       anspruchsvolle hervorragende Küche
       Auswahl vom Käse- und Dessertwagen  

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