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Ansouis - Naturpark Luberon - Vaucluse


Ansouis gehört mit feudalen Schloss, romanischer Kirche Saint-Martin, Renaissance-Häusern und Stadtmauer (Rempart) zu den sehenswerten Dörfern der Provence. Ansouis liegt in der Nähe von Cucuron und Pertuis nördlich des Durance-Tals im Département Vaucluse. Das Bergdorf Ansouis (Village perché) ist Teil des Naturparks Parc naturel régional du Luberon.

Ansouis
Ansouis - Haus aus der Renaissance Zeit

Ansouis wird von einem Glocken-und Uhrturm (Beffroi) mit aufgesetztem Campanile aus dem 15. Jahrhundert überragt. In den kleinen Gassen des Dorfzentrums sieht man stilgerecht renovierte Renaissance-Häuser.

Ansouis - Glocken-und Uhrturm (Beffroi)
Ansouis - Teil der Stadtmauer

Kirche Saint-Martin - Schloss (Château d'Ansouis)


Die befestigte romanische Kirche Église Saint-Martin d'Ansouis grenzt an die Stadtmauer und an das Schloss (Château d'Ansouis) an. Der Eingang zur Kirche führt über halbkreisförmig angelegte Stufen. Die imposante Kirche aus dem 13. Jahrhundert wurde im 14. und 16. Jahrhundert verändert und besitzt ein Schieferdach. Der Kirchturm ist mit vier Kirchenglocken ausgestattet.

Ansouis - Stadtmauer (Rempart) und Kirche Saint-Martin d'Ansouis
Kirche Saint-Martin d'Ansouis - Chor, Altar und Kanzel

Das kleine dreijochige Kirchenschiff besitzt aus Platzmangel mehrere durch Bögen angedeutete Seitenkapellen. In den mit Fresken verzierten Bögen befinden sich der Altaraufsatz des Heiligen Saint Sébastien sowie Gemälde und Statuen. Das Querschiff ist vom Kirchenschiff durch einen Marmorbogen getrennt, unter der die Kanzel (Chaire) steht. Als achteckiges Taufbecken (Fonts Baptismaux) dient eine Steinwanne von 1672.

Kirche Saint-Martin d'Ansouis - Altaraufsatz Retable de la Vierge
Kirche Saint-Martin d'Ansouis - Altaraufsatz Retable mit Reliquien

Der Chor besitzt zwei Seitenkapellen. Eine Seitenkapelle ist dem Heiligen Saint Sébastien und der Jungfrau (la Vierge) gewidmet. In der anderen Seitenkapelle sind die Reliquien des Grafen Elzéar von Sabran (1286-1324) und seiner Frau Delphine aufbewahrt.

Kirche Saint-Martin d'Ansouis - Altaraufsatz Retable de Saint Sébastien
Schloss Château d'Ansouis

Das Schloss Château d'Ansouis diente im 10. Jahrhundert als Wohnstätte der Familie Sabran. Das Schloss wurde im 12. und 13. Jahrhundert zu einer Burg (Château fort) umgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg in einen großartigen Herrensitz verwandelt.

Der Baukörper des heutigen Château d'Ansouis stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das mit Zinnen bewehrte mittelalterliche Schloss besitzt Türmchen und ist von einer Stadtmauer (Rempart) umgeben. Die Stadtmauer umfasst das Gebäude, den Eingang, die Haupttreppe, den Brunnenraum, das Gefängnis, die Küche, den Waffenraum, den Bergfried (Donjon) und die Kapelle (Chapelle).

Schlosstor Château d'Ansouis
Nebeneingangstür Schloss Château d'Ansouis

Die Eingangshalle und das Treppenhaus öffnen sich auf die Esplanade. Auf der rechten Seite befindet sich die Wohnung der Wächter. Im Renaissance-Teil der Burg liegen Appartements und Speisesäle. Die Inschrift über der Nebeneingangstür lautet: sis praesul et custodia (Sei unser Schützer und Wächter).

Die Gärten des Schlosses wurden auf den Terrassen der früheren Burg angelegt. Der große Garten der Herzogin (Jardin de la Duchesse) befindet sich vor dem Zimmer der Herzogin. Das historische Gebäude ist in Privatbesitz und kann vom 1. April bis 1. November besichtigt werden.

Markt (Marché provençal)


Der provenzalische Markt (Marché provençal) findet sonntags von 8 Uhr bis 13 Uhr unterhalb des Château d'Ansouis auf dem Place du Lavoir statt. Auf dem Marché provençal werden regionale Produkte angeboten.

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