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Ockerfelsen (Ocres) Die Ockersteinbrüche in der Provence sind einzigartig. Der bekannteste Abbauort in Europa ist Roussillon. Beim Ocker wird nach den Farben gelb, rot und braun unterteilt. Alle Ocker sind lichtecht und in jedem Bindemittel zu gebrauchen. Heute wird Ocker nur noch in geringen Mengen aus Erde durch langwierige Ausschlämmverfahren gewonnen. Der meiste Ocker wird auf künstlicher Basis hergestellt. Eisenoxidfarben werden auf ein geeignetes Substrat aufgezogen. Colorado von Rustrel Um zum Colorado von Rustrel zu gelangen, nehmt ihr kurz hinter Apt die D 22 Richtung St. Etienne-les-Orgues. Den Wagen auf einem Parkplatz am Ufer der Doa parken, das Flüsschen überqueren und den Richtungspfeilen folgen. Nach der Steigung zu Beginn des Weges biegt der Pfad nach rechts, durchquert ein Kiefernwäldchen und kommt zu mehreren
Aussichtspunkten. Diese
übermitteln einen Überblick über die alten
Lagerstätten, wo von Erde bedeckter Brauneisenstein
klippenartig aufragt, oder als gelb-rote Wand ausgezackt
gegen den tiefblauen Himmel steht (Cheminées de fées = Schornsteine der
Feen). Die Wanderung dauert ca..1 1/2 Stunden.
Ockerfelsen von Roussillon In Roussillon, einem Dorf mit Charakter, (Village de Caractère) gibt es die berühmten Ockerfelsen zu besichtigen. In den letzten Jahren wurde ein schöner Rundweg angelegt, den ihr mit Kindern und Hunden gehen könnt. Oberhalb des Dorfes beginnt die "Chaussée des Géants" ein schöner, teils auch schattiger Weg durch die gigantischen Ockerbrüche (3/4 Stunde zu Fuß
hin und zurück). Ein gut angelegter Weg führt durch dieses Gebiet. Es
ist jedoch ratsam, Schuhe mit griffigen Sohlen anzuziehen, da der
Sand rutschig ist. Nach der Besichtigung habt ihr bunte Ockersohlen beziehungsweise Pfoten. Ich sprang mal freudig an meinen Leuten hoch und diese hatten sofort lustige bunte Kleckse auf der Kleidung. So einen Dackel kann man nicht aufhalten ... Leo's Tipp: Die Ockerfelsen besichtigen, wenn die Sonne darauf scheint!
Die Erosionen in den Ockerbrüchen sind gewaltig. Das Foto rechts oben wurde im Frühjahr 2006 aufgenommen. Im Herbst 2010 gibt es diese Stelle nicht mehr und die Tafel ist verschwunden. Minen von Bruoux Die Minen von Bruoux sind in Gargas zu besichtigen. Leider ist das Fotografieren verboten. Fotos und einen Bericht ansehen ▲ |