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Cornouaille von der Raz Landzunge bis zum Leuchtturm Eckmühl Raz Landzunge (Pointe du Raz) Die Raz Landzunge ist ein felsiges Kap, das den Abschluss des Kap Sizun bildet. Eine schroffe Klippe ragt mit 72 Metern Höhe aus dem Meer heraus. Sie ist eine der charakteristischsten Landzungen (Pointe) der bretonischen Küste. Das Wort "raz" bezeichnet im bretonischen eine besonders heftige Meeresströmung. Die Raz Landzunge gehört zu den wenigen Stätten, die die Klassifikation einer "repräsentativen Landschaft Frankreichs" (grandes sites de France) besitzen. Die allzu starke Frequentierung durch Touristen hat strenge Umweltschutzmaßnahmen erfordert, um den hauptsächlich aus Heide zusammengesetzte Bewuchs wiederherzustellen. Der gebührenpflichtige Parkplatz wurde dadurch abseits von der Landzunge angelegt. Ihr könnt mit dem Bus vom Parkplatz bis zum Semaphor (Foto links unten) fahren. Am Semaphor steht eine Statue mit der Mutter Gottes der Schiffbrüchigen (Notre Dame de Naufragés). Von dort geht ihr ca. 10 Minuten bis zur Spitze des Kaps.
Ein
Wanderweg und Kletterpfad führt an Schwindel erregenden Abgründen vorbei an die Spitze der
Landzunge. Gutes griffiges Schuhwerk ist empfehlenswert. Es gibt eine
Stelle mit Seilsicherung zu überwinden. Ihr seht die so genannte
Hölle (Enfer) von Plogoff, an deren steiler Klippe sich die Wellen mit
ohrenbetäubendem Tosen brechen.
Der vom Wasser zernagte, schmale Felssporn ragt mehr als 70m hoch über den Wellen auf. Er setzt sich in einer Reihe von Klippen im Meer fort, deren letzte den Vieille-Leuchtturm trägt. Die Raz Landzunge ist aufgrund der Strömung bei Sturm sehr eindrucksvoll. Einige Eindrücke von der Wanderung und Kletterei zur Kapspitze seht ihr auf den beiden nachfolgenden Fotos.
An der Spitze der Landzunge könnt ihr weit auf das Meer sehen. Ihr seht auf den Vieille Leuchtturm (Phare de la Vieille) und im Hintergrund auf den großen Leuchtturm der Insel Sein (Grand Phare de l'île de Sein). Bei klarem Wetter könnt ihr dahinter den Leuchtturm Ar Men (Phare Ar Men) am Ende der Chaussée de Sein sehen.
besitzt einen hübschen Jachthafen und einen langen Sandstrand auf einer Halbinsel an der Mündung des Goyen. Der Fischerort besitzt eine Austernaufzuchtstation, in der man die Delikatesse erstehen kann. Auf der Seite von Poulgoazec wird der noble Fisch, wie der Wolfsbarsch (bar de ligne) aus der Chaussée de Sein in der Fischauktionshalle (la criée) versteigert. Die Fischer fahren von hier auf das Meer, um Hummer (homard), Langusten (langouste) , Seespinnen (araignée) , Steinbutt (turbot), Seeteufel (Lotte) ,Doraden, Rochen (raie) und ähnliches zu fangen.
Es bietet sich ein Abstecher zur Kirche und zum ältesten Kalvarienberg der Bretagne Notre-Dame de Tronoën an. Torche Landzunge (Pointe de la Torche) Kurz vor der Halbinsel von Penmarc'h bei Saint Guénolé findet ihr die Torche Landzunge. Die Landzunge ist in Gefahr durch Meereserosion zur Halbinsel zu werden. Sie bietet sehenswerte Felsformationen und ist aufgrund ihrer starken Brandung ein beliebtes Fotomotiv. Die Fotos wurden hinter dem Strand Pors Can aufgenommen. Es war Sonntag und alle Welt zu Fuß unterwegs....
Halbinsel Penmarc'h (Presqu'île de Penmarc'h) Die Halbinsel Penmarc'h (oder Penmarch) besteht aus den Orten Kerity, St. Guénolé, St. Pierre und Penmarc'h. In St. Guénolé ist eine große Fischflotte angesiedelt. Ein großer Teil des Fisches wird in der Fischauktionshalle (criée) versteigert, der Rest wird in Konservenfabriken vor Ort verarbeitet. St. Guénolé hatte im Jahr 2010 die viertgrößte Fischausfuhr Frankreichs (Quelle Wikipedia).
Zu unserer Zeit war leider Ebbe an der Halbinsel Penmarc'h. Die Boote dümpelten im verbliebenen Wasser. Leuchtturm Eckmühl (Phare d' Eckmühl) An der Saint-Pierre Landzunge (vielfach auch als Penmarc'h Landzunge bezeichnet) steht als markanter Punkt, neben einem Semaphor der Leuchtturm von Eckmühl. Mit 60 Metern Höhe ist er einer der höchsten Leuchttürme Europas. Er hat ein Leuchtfeuer von ca. 100 km Reichweite und wird seit Oktober 2007 vollautomatisch betrieben. Der Turm sichert eine der aufgrund vieler Felsen gefährlichsten Küsten Frankreichs. Die Mauern des Turms sind aus Kersanton-Granit errichtet und die Innenwand des Treppenhauses ist mit Opalglas besetzt. Der Leuchtturm ist ein historisches Bauwerk (Monument historique) Frankreichs. 307 Stufen führen auf die Plattform.
Die sehenswerte Kapelle Notre Dame de Tronoën mit einem dem ältesten Kalvarienberg der Bretagne findet ihr nur wenige Kilometer entfernt bei Saint-Jean-Trolimon. Cornouaille Teil 1: von Douarnenez bis zur Trépassés Bucht
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